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Zukunftsworkshop – Mehr Partizipation wagen

Zukunftsworkshop – Mehr Partizipation wagen

Veröffentlicht am Mittwoch, 15. März 2017 von Ottmar Miles-Paul

Gruppenbild vom Zukunfttsworkshop

Gruppenbild vom Zukunfttsworkshop                                                           Bild: LAG Selbsthilfe NRW

Dortmund (kobinet) Am 9. März haben sich Personen aus der Dortmunder Verwaltung, Politik und Selbsthilfe an einem Tisch gesetzt, um über Verbesserungsmöglichkeiten der politischen Partizipation von Menschen mit Behinderungen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention in Dortmund zu sprechen. Ergebnis des Workshops war ein Handlungsplan, in dem einzelne Teilnehmer weitere Schritte verabredet haben. Darüber berichtet die LAG Selbsthilfe Nordrhein-Westfalen.

So wurde zum Beispiel überlegt, wie die politische kommunale Arbeit vor Ort attraktiver und verständlicher gemacht werden kann. Oder es wurden Schritte verabredet, um einen barrierefreien Zugang zu Sitzungssälen und Sitzungsunterlagen zu ermöglichen. Die Teilnehmer sind der Einladung des behindertenpolitischen Netzwerkes Dortmund gefolgt, die den Zukunftsworkshop initiiert haben. Die Veranstaltung durchgeführt und moderiert hat das Projektteam der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW und des Zentrums für Planung und Evaluation sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen.

Der Zukunftsworkshop zur Verbesserung der politischen Beteiligung von Menschen mit Behinderungen ist eingebettet in das dreijährige Projekt "Mehr Partizipation wagen“ der LAG SELBSTHILFE NRW, das vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW gefördert wird und im Aktionsplan der Landesregierung NRW verankert ist. Das ZPE begleitet das Projekt wissenschaftlich u.a. durch zwei kurze Befragungen der Teilnehmer am Veranstaltungstag und nach sechs Monaten. Ziel des Projektes ist es, die Beteiligungsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen zu stärken und den Kommunen in NRW mit kostenlosen Zukunftsworkshops einen ersten Impuls zur (Weiter-) Entwicklung von Beteiligungstrukturen zu geben.

In dem Vorgängerprojekt "Politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen in den Kommunen stärken!"
wurde von 2013 bis 2016 u.a. untersucht, wie der Stand der politischen Beteiligungsmöglichkeiten in NRW für
Menschen mit Behinderungen ist. "Da dabei heraus kam, dass bislang nur 20 Prozent aller Kommunen in NRW eine Satzung nach §13 Behindertengleichstellungsgesetz NRW (2004) erarbeitet haben und es in 50 Prozent der Kommunen keine Beteiligungsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen gibt, sahen wir Handlungsbedarf", so die LAG Vorsitzende.

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